Oh du fröhliche


Könnt ihr es glauben, dass diese Woche schon Weihnachten ist? Auch wenn ich mich schon wirklich gut vorbereitet und den Weihnachtscountdown bereits Mitte November eingeleitet habe, sind die letzten Wochen einfach nur verpufft. Ok, möglicherweise sind die Arbeit, die Termine oder der Virus, den sich meine Familie letzte Woche eingefangen hat, auch ein bisschen Schuld daran, dass mich die überraschende Erkenntnis: 'Weihnachten steht vor der Tür', nun vor vollendete Tatsachen stellt.
Vielleicht ist meine Erkenntnis aber gar nicht so schlimm, schließlich bin ich Geschenketechnisch voll ausgestattet. Es fehlen lediglich die letzten kreativen Handgriffe beim Verpacken. Für alle Last Minute-Shopper könnte es jetzt schon kniffelig werden, noch das oder sogar die richtigen Geschenke zu finden.

 

Ihr müsst jetzt aber nicht in Panik ausbrechen. Nur für EUCH habe ich hier meine fünf goldenen Dos & Don`ts für den perfektionslosen Weihnachts-Geschenke-Kauf zusammengestellt:

 

1. Schenkt nur das, was ihr selbst gerne hättet; es sei denn, dass Geschenk steht ausdrücklich auf dem Wunschzettel!

 

Gerade bei Besorgungen auf den letzten Drücker passiert es schnell: keine richtige Idee, Gedränge in der Stadt und eigentlich auch keine Zeit, um sich intensiv von den gestressten Verkäufern/Verkäuferinnen beraten zu lassen. Man greift zum nächstbesten Geschenk, ohne sich Gedanken zu machen.
Deshalb meine Devise: verschenkt ausschließlich Dinge, über die auch ihr euch selbst freuen würdet, oder von denen ihr überzeugt seid. Deshalb darf sich eine Person aus meiner Familie auch schon jetzt auf Pflegeprodukte von Avène freuen.

2. Vorbereitung ist alles!
Damit ihr gar nicht erst in den Zugzwang kommt, das nächstbeste Geschenk nehmen zu müssen, notiert euch vorher über was sich die zu beschenkende Person freuen würde. Oder grenzt die Möglichkeiten über Hobbys, Vorlieben, Beruf etc. ein. Wenn ihr Kleidung verschenken wollt, achtet unbedingt auf die richtige Größe oder greift zu one size Accessoires, wie z.B. Taschen, Tücher oder Schmuck.

3. Setzt euch ein Limit!
Gerade zum Fest der Liebe greift Mann, aber besonders Frau gerne tief in die Tasche. Ich spreche da tatsächlich aus eigener Erfahrung. Anderen eine Freude machen ist mir ganz wichtig, dass geht aber auch im gesunden finanziellen Rahmen. Solltet ihr eine große Familie haben, ist Wichteln eine tolle Variante! Bei uns hat sich diese Art des Schenkens mit meinen Schwägerinnen und Schwäger bereits seit einigen Jahren bewährt. So muss nicht jeder von uns sieben einzelne Geschenke kaufen, sondern kann sich über eines ausreichend Gedanken machen. Ein weiteres Plus ist natürlich der Spaß-und Überraschungsfaktor unter dem Tannenbaum: alle Geschenke sind in Zeitungspapier verpackt und niemand weiß, von wem das Paket kommt. Wer also für mehr Abwechslung und Spannung am Weihnachtsabend sorgen will, sollte einfach mal das Wichteln austesten.

 

 

 

4. Bloß keine Gutscheine!
Das ist das No-Go zu Weihnachten.  Zum Geburtstag, für zwischendurch oder auch im Adventskalender sind Gutscheine eine schöne Idee. Unter den Weihnachtsbaum gehören sie aber auf keinen Fall. Zum Fest der Liebe sollte etwas schönes, nützliches oder geschmackvolles verschenkt werden. Im besten Falle kann das Geschenk direkt verwendet, getragen oder ausprobiert werden.

 

 

 

5. Das Auge schenkt mit!
Gut verpackt ist die halbe Miete. Gerade im Kerzenschein unter dem Tannenbaum steht die Äußerliche Erscheinung des Geschenkes im Fokus. Deshalb solltet ihr euch mit dem Einpacken Mühe geben, oder einfach einen der vielen Einpackservices in den Kaufhäusern, bei Amazon, etc. nutzen.

 

Ausgenommen hiervon ist natürlich die Wichtel-Variante. Denn wenn wirklich erst während der Bescherung erraten werden soll, welcher Weihnachtsengel für das Geschenk verantwortlich ist, dann solltet ihr euch auf eine schlichte und einheitliche Verpackung ohne Schnickschnack und Schleifchen einigen.

 


Egal, ob ihr die Wunschzettel eurer Liebsten bereits abgearbeitet habt, oder ihr euch tatsächlich noch ins Weihnachtsgetümmel stürzen müsst – denkt an meine Dos & Don`ts und einem perfektionslosem Weihnachtsfest steht nichts mehr im Wege ;-).

 

 

Für weitere Tipps und Tricks stehe ich euch gerne zur Verfügung. Hinterlasst einfach einen Kommentar :-).

 

 

Falls ihr wirklich so gar keine Idee habt, in welche Richtung euer Geschenk gehen soll, empfehle ich euch liebend gerne folgende Seiten:

 

odernichtoderdoch - für alle Ordnungsfreaks und Detailliebhaber

visualstatements - Geschmäcker sind verschieden, aber hier ist für jeden was dabei

flaconi - für die Konservativen

Thalia (Sebastian Fitzes o. Veit Etzold) - für alle hartgesottenen, die Thriller lieben und lesen


Ich wünsche euch frohe Weihnachten, ein wunderschönes Fest und eine tolle Zeit mit eurer Familie und euren Freunden!

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Kommentare: 2
  • #1

    Melia Beli (Dienstag, 20 Dezember 2016 15:03)

    Ui, da hast du aber in der Tat sehr gute Tipps zusammengestellt und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich in dem einen oder anderen Punkt wiedergefunden habe. Ich neige dazu bei Geschenken gerne mal zu übertreiben, denn wenn ich einer Person etwas Gutes tun will und weiß, dass sie sich über das Geschenk freuen wird, lasse ich den finanziellen Aspekt gerne mal außen vor. Ist aber nicht ganz richtig so, denn so steigert man sich von Jahr zu Jahr und die Erwartungen werden immer höher. Für nächstes Jahr nehme ich vor noch genauer hinzuhören und mir während des Jahres zu notieren, wenn die Person einen (indirekten) Wunsch geäußert hat!

    Hab einen schönen Tag und allerliebst
    Melina
    http://www.meliabeli.de

  • #2

    perfektionslos (Mittwoch, 21 Dezember 2016 22:34)

    Liebe Melina,
    vielen Dann für dein Feedback :). Ich freue mich, dass dir meine Tipps gefallen. Leider ist es oft so, dass man beim Geschenkekauf schnell in die 'ich-will-dir-etwas-gutes-tun'-Falle tappt und mehr ausgibt, als eigentlich notwendig wäre. Dabei zählt ja mehr die Geste, als der Wert.
    Viele Grüße! Sanne