perfektionslos 1.0


Nicht mehr lange und perfektionslos feiert den 1. Geburtstag. Ich blicke also auf ein Jahr mit vielen Beiträgen, Fotos und Website-Updates zurück und frage mich selbst: was hat sich verändert?

 

Generell möchte ich es so wie Poldi halten und „keinen besonderen Moment rauspicken, weil das ja unfair gegenüber den anderen Momenten wäre“*. Deshalb halte ich meinen persönlichen Rückblick ganz allgemein und kann diese Frage mit einem klaren NICHTS beantworten.

 

Ich bin immer noch dasselbe chaotische Mädel von Nebenan – putzfanatisch aber liebevoll. Mein Mann sagt, ich höre schlecht und bin zu laut – wie bitte!? Ich liebe ihn trotzdem. Meine Tochter hat mich heute Morgen als schlaues Mädchen und große Frau bezeichnet – ich liebe sie jeden Tag noch mehr. Gut, dass Liebe endlos ist. Neben meiner Berufung als Desperate Housewife und meinem Vollzeitjob versuche ich mich zwischen Gummibärchen und Schokolade gesund zu ernähren. Zudem würde ich gerne regelmäßig Sport machen – träumen darf man schließlich.

 

Mein Lifestyle ist das komplette Gegenteil von glamourös und unbeschwert: ich kann mir keine Haute Couture leisten, bin kein Globetrotter oder Model. Influencer bin ich nur in den eigenen vier Wänden und meine Badewanne ist mein Wellnessurlaub.

 

Ich führe durch und durch ein perfektionsloses Leben, aber gerade das ist es, was m(ein) Leben ausmacht.

Einen ausschweifenden Lebensstil, Designer Handtaschen und Avocado-Toast – diese Bilder kommen mir zumindest immer in den Sinn, wenn ich das Wort Blogger höre. Und das, obwohl ich irgendwie selbst eine bin. Aber eben nicht so eine. Mir kommt es komisch vor, mich selbst als solche zu bezeichnen. Bei Facebook und Instagram findet ihr deshalb mittlerweile auch die Beschreibung „Persönlicher Blog“. Das fand ich irgendwie passender. Schließlich versuche ich dem perfekt-zu-Sein aus dem Weg zu gehen, das macht nämlich glücklicher und zufriedener.

 

Vielleicht hat sich durch meinen Blog innerhalb eines Jahres nichts geändert, aber egal welchen Lebensstil wir auch führen, es werden immer die kleinen Dinge im Leben sein, die uns glücklich machen. #beperfektionslos

 


*ich liebe dieses Zitat und es passte einfach. Danke Poldi.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Kimi (Freitag, 24 März 2017 22:41)

    Ich liebe Deine/Eure Ansichten und diese Bodenständigkeit!!
    Eine tolle kleine Familie:-*