Voll vertüllt

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In der aktuellen Modewoche die spätestens jetzt ganz Berlin kopfstehen lässt komme auch ich nicht drum herum, mich voll und ganz der Mode zu widmen. Aber während die meisten ihre Augen auf die neusten Inspirationen der Designer in Form von Kollektionen und Runway-Shows werfen frage ich mich, ob persönliche Klassiker überhaupt aus der Mode kommen können?

 

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Jeder hat sie – Lieblingsstücke im Kleider-oder Schmuckschrank die einfach nicht wegzudenken sind. Eine Brosche von Oma, eine aufgetragene Blue Jeans oder das seit Jahren favorisierten Sommerkleid. Es gibt einfach Dinge, die für uns viel mehr sind, als nur ein Kleidungsstück oder Accessoire. Die meisten Männer werden jetzt mit den Augen rollen und sich fragen, ob das wirklich mein ernst ist!? Ja, ist es. Frauen können nämlich nicht nur zu Männern Beziehungen aufbauen, sondern auch zu Schuhen, Schmuck, Taschen, Mänteln und noch vielem mehr. Wirklich besonders ist die Beziehung allerdings erst dann, wenn es nicht nur Liebe auf den ersten Blick ist, sondern die Freude über ein Stück Stoff auch über das erste Tragen hinausgeht. Das heißt natürlich auch, dass sich die Frage nach „trägt Frau das jetzt so?“ erst gar nicht stellt.

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Generell gehöre ich weniger der Spezies „Trendshopper“ an, die nur auf Top-Styles zurückreifen, weil sie gerade als "In" gekürt wurden. Ich kaufe das was mir gefällt und ich mir leisten kann. Auch wenn mein Mode-Herz oft in die Richtung großer Labels schlägt, bleiben diese Wünsche mehr Traum als Realität in meinem Kleiderschrank. Es ist eben wie in der wahren Liebe: Sie muss nicht perfekt sein, sondern echt.

Vielleicht ist gerade deshalb mein No-Name-Tüllrock in der highwaist-Petticoat-Variante eines meiner absoluten Lieblingsstücke.

 

Voll im Trend war gestern – voll vertüllt ist heute!

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