Expedition ins wahre Leben

Ihr Lieben,

 

dass was ich hier gerade mache fühlt sich surreal an. Was das sein mag? Na, diesen Blogpost zu schreiben!

Hier, auf meinem Blog, perfektionslos. Es ist ja nicht so, dass ich verlernt hätte wie das mit dem bloggen geht, immerhin schreibe ich zweimal im Monat meine Beiträge als Markenbotschafterin. Aber es ist schon über zwei Monate her, dass auf perfektionslos.de ein neuer Eintrag erschienen ist.

 

Schon zu meinem zweiten Bloggeburtstag im April hatte ich mir fest vorgenommen einen neuen Post zu verfassen. Einen besonderen Artikel, der meine Dankbarkeit ausdrücken sollte. Schließlich seid IHR diejenigen, die meine Beiträge lesen und diesem Blog somit Leben einhauchen. Ehrlicherweise war ich aber genau dafür zu diesem Zeitpunkt nicht im Stande. In meinem Kopf herrschte pures Chaos.

 

Das erste halbe Jahr ist bereits wie ein Schnellzug an mir und meiner Familie vorbeigerauscht und gerade die letzten Monate waren wie eine Expedition in den Dschungel: aufregend und beängstigend zugleich.

 

Neben vielen tollen Feierlichkeiten, dem neuen Job meines Mannes und der Tatsache, dass meine Tochter vom Krippen- zum Kindergartenkind mutiert (das muss Mama erst einmal verkraften), habe ich meine 40-Stunden-Woche auf eine Teilzeit Stelle reduziert und fange – unabhängig davon - ab Juli einen komplett neuen Job an. Hobbies, Freunde treffen, EXCELSIOR Blogging, Haus, Garten und natürlich meine Family sind da gar nicht mit inbegriffen.

 

Wie schon John Lennon so schön sagte ist das Leben das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. Das ist „The Real Life“ – ganz ohne Algorithmus, Bots, SEO-Ranking, Hashtags und Likes. Und vielleicht fällt es mir, und möglicherweise auch euch, deshalb umso schwerer das reale Leben zu verarbeiten. Es ist so überraschend und weit weg von kalkulierbaren Mechaniken, dass es manchmal gar beängstigend ist.

 

Deshalb musste ich heute Abend erst einmal durchatmen. Meine Gedanken ordnen und den Kopf für all das, was auf mich zukommt frei machen. Ich habe mich ganz „back to roots-mäßig“ auf´s Fahrrad geschwungen, mein Handy gegen mein iPod shuffle getauscht und bin einfach drauf los gestrampelt. Kopf aus, Musik rein. Und wisst ihr was? Es hat so verdammt gutgetan!

Ich habe meine Expedition ins wahre Leben erfolgreich überwunden. Jetzt bin ich bereit für´s neue Kapitel!

 

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